Eine Familie
Wir, Nathalie, Patrick und unsere gemeinsame Tochter Lyn. Normalerweise wohnen wir in Basel doch seit dem 21. November sind wir in Australien unterwegs.
Wir wagen das Abenteuer unseres Lebens!
| Kamera |
Canon EOS 5D MKII |
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|---|---|---|
| Objektiv | Canon EF 16-35 f/2.8 L USM |
@16mm |
| Speed | 1/320 | |
| Aperture | 9 | |
| ISO | 200 | |
| Workflow | Lightroom 3, Photoshop CS5 | Filter: Pol |
| Flash/Blitz |
NO | |
| Stativ |
NO |

Nach nur einer Stunde Fahrt erreichten wir heute um 12 Uhr den Adelaide Caravan Park, der etwa 2 km vom Zentrum entfernt liegt und uns 44 AUD pro Nacht kostete. Der Preis war o.k., wenn man bedenkt, dass er so zentral liegt und sehr sauber ist. Wir stellten unser Auto auf unseren Platz, und machten uns dann sofort zu Fuss durch den Botanic-Garden auf den Weg in die Innenstadt um wieder einmal ein wenig Grossstadt zu schnuppern. Wir gönnten uns, erst das zweite Mal seit wir in Australien sind, in einem Restaurant Pizza und Salat und genossen es mal nicht selber kochen zu müssen.

Heute haben wir uns für den Moment von Olsunilu verabschiedet, sie bleiben noch eine Nacht hier, und machten uns auf die Fahrt nach Adelaide, welches wir aber heute noch nicht erreichten. Also übernachteten wir etwa 80km vor Adelaide auf dem Rivers Edge Caravan Park (77) in Tailem Bend. Der Park ist war nicht gerade der Hammer, der Besitzer war zwar sehr freundlich, aber hätten wir keinen eigenen Gasofen dabei gehabt, wir hätten ganz sicher heute kalt gegessen. Die Veranda mit dem Grill und Abwaschbecken sahen aus als seien sie seit mind. 5 Jahren nicht mehr benutzt und auch nie geputzt wurden. Auch sonst lag allerlei Gerümpel und Schrott herum. Aber was soll’s, für eine Nacht hat es gereicht.

Heute Nacht hat es schon wieder in Strömen geregnet, so dass Pat 3 mal aufstehen musste um die Zelte zu kontrollieren und von den Wassermassen zu befreien. Auch war es erneut sehr kalt und wir waren am morgen alle durchgefroren. Nun mussten wir ein weiteres Mal unsere Zelte feucht zusammenpacken.
Olsunilu fuhren danach nochmals zurück nach Portland um etwas zu erledigen und wir setzten unsere Fahrt weiter der Küste nach in Richtung Grenze zu Südaustralien. Wir hatten nun endgültig die Nase voll vom schlechten Wetter und wollten einfach nur so schnell wie möglich Richtung Westen fahren.Nach gut einer Stunde Fahrt erreichten wir eine Quarantäne-Zone. Diese verbietet es einem Früchte, Gemüse und gewisse Pflanzen von einem Bundesstaat in den anderen einzuführen. Damit will man verhindern, dass sich Schädlinge ausbreiten. Da wir und nun aber vor etwa 3 Tagen mit frischen Früchten und Gemüse eingedeckt hatten, mussten wir die letzten beiden Tage alles aufessen, somit sind unsere Vitamin-Speicher einmal richtig aufgefüllt ;-).
Eine halbe Stunde später um etwa 15h erreichten wir Mount Gambier, wo wir auf einem schönen Caravan-Park mit Spielplatz, Duschen, Waschmaschine etc. für 25AUD unser Dachzelt aufschlugen. Etwa Eineinhalb Stunden später sind auch Olsunilu eingetrudelt und die Kinder vergnügten sich auf dem Spielplatz der sich unmittelbar neben unseren Zelten befand – extrem praktisch. Da Oli heute Geburtstag hatte (Alter wird nicht verraten ;-))) schauten Pat und ich auf die Kids und Susanne und Oli gingen zur Feier des Tages auswärts essen. Heute war es zwar trocken, doch es war so kalt, dass man selbst im Vlies-Pulli und Regenjacke frierte, so tranken wir schnell noch mit Oli und Susanne ein Glas Wein als die Kids im Bett waren und gingen dann auch schlafen.

Heute schliefen wir aus und blieben noch einen weiteren Tag hier, so dass Pat und Oli ein wenig am Computer arbeiten konnten und die Kinder mal einen Tag Fahr-Pause hatten.

Heute fuhren wir auf dem Princes Hwy 85 km nach Westen, von wo aus wir immer wieder riesige Windparks (grosse Windräder zur Energiegewinnung) sehen konnten. wo wir um etwa 13h Portland erreichten. Portland ist Victorias erste europäische Siedlung, die anfangs als Robben- und Walfängerstation und jetzt als einziger Tiefwasserhafen zwischen Adelaide und Melbourne für den Export von jährlich 340 000 Tonnen Aluminium zuständig ist. Nach einem Verpflegungs-Stop beim Visitor-Information Centre fuhren wir noch kurz ins Zentrum von Portland wo Susanne und ich ein wenig Shoppen gingen und wir nachher noch unseren 40l Wasservorrat im Auto an einer Tankstelle auffüllten. Nach 30Min. erreichten wir um 16.30h das Bush-Camp Surrey Ridge Picnic Ground, welches auf einer kleinen Lichtung Mitten im Cobboboonee National Parks nordwestlich von Portland. Die Kinder genossen den restlichen Nachmittag mit Erkundungsgängen, was uns natürlich auf Trab hielt, sollten sie doch immer in Sichtnähe bleiben, was sie zwischendurch natürlich vergassen.
Australien und Internet, das verträgt sich nicht soooo gut, deshalb kann es sein, dass unsere Homepage nicht immer up to date ist. Neuigkeiten gibt es auch per Newsletter.We would be happy to hear from you!
Panaly (Patrick, Nathalie & Lyn)
Basel, Switzerland