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  • Eine Familie

    Wir, Nathalie, Patrick und unsere gemeinsame Tochter Lyn. Normalerweise wohnen wir in Basel doch seit dem 21. November sind wir in Australien unterwegs.

    Wir wagen das Abenteuer unseres Lebens!

  • Ein Jahr...

    ...lang bereisen wir den Kontinent und wann immer möglich, werden wir hier davon berichten. Geschichten gibt es erfahrungsgemäss viele zu erzählen.

    Diese Geschichten findest du auf unserem Blog

  • Ein Kontinent

    7.7 Millionen Quadratkilometer, 22 Millionen Einwohner, 3 Zeitzonen, 125 Millionen Schafe und 25 Millionen Rinder.

    Wir werden nicht jedes Schaf oder jedes Rind kennenlernen, aber einige davon Laughing

Kangaroo Valley - Sydney

Geschrieben von: Patrick Straub.


Nach einer angenehmen Nacht standen wir um 7h auf, und machten uns um 9h auf den Weg nach Hornsby, das wir nach ca. 2 ½ Stunden erreichten. In „unserem“ Haus fühlten wir uns sofort wieder schon fast wie zu Hause. Ich nutzte die Zeit bis Susanne, Olivier, Nicola und Luca ankamen - die für 6 Monate ebenfalls Australien bereisen werden und für eine Woche das Haus, in welchem wir die ersten 6 Wochen gewohnt haben, gemietet haben – um Wäsche zu waschen. Ebenso genossen wir alle eine saubere Dusche und gingen Einkaufen um unsere Vorräte aufzufüllen.

Der Nachmittag war schnell vorüber, und wir gönnten uns eine Pizza vom Pizza-Hut so dass wir heute mal nichts selber fürs Abendessen kochen mussten. Um 21h ging Lyn ins Bett und wir warteten auf (Olsunilu = Oliver, Susanne, Nicola, Luca). Da sie erst um 1.30Uhr in der Früh in Hornsby eintrafen konnten wir auch noch unsere elektronischen Geräte laden und ich meine Reiseberichte vervollständigen. Um 1.30h war es dann soweit und wir konnten sie in Australien begrüssen. War schon sehr speziell sich hier, so weit von der Heimat zu treffen, hatten wir es doch im letzten Jahr zu Hause nur einmal geschafft uns zum Abendessen zu treffen! Alle waren von der langen Reise ziemlich k.o. und die Kids brauchten einen Moment um Ruhe zu finden. Nachdem Nicola und Luca dann endlich den Schlaf gefunden hatten, gönnten wir Erwachsenen uns ein Bier um auf ihre Ankunft anzustossen. Um etwa 2.30h gingen wir alle Schlafen.

Kangaroo Valley

Geschrieben von: Patrick Straub.


Nach einer ruhigen Nacht, ausser dass man natürlich immer zahlreiche Geräusche hört, standen wir um 9h auf und genossen unser Morgenessen. Die Kids konnten noch ein wenig zusammen spielen und dann fuhren wir los. Der Track führte uns die nächsten 37,5km durch dicht bewaldetes Bushland. Der Weg war recht gut befahrbar und nach einem kurzen Stop am Pigeon House Mountain waren wir nach dem Mittag in Milton, wo wir aber keinen Stop mehr einlegten und weiter Richtung Küste fuhren.

In Kiama welches ca. 110km nordöstlich von Milton direkt am Meer liegt genossen wir alle ein Bad im Meer. Das Wasser war frisch, das hielt aber Lyn natürlich nicht davon ab sich ins kühle Nass zu stürzen, und wir schafften es nach anfänglicher Überwindung auch. Die Abkühlung tat uns allen gut und nach ca. 1 Std. machten wir uns an die Weiterfahrt, mussten wir ja noch eine Übernachtungsmöglichkeit suchen.

In unserem Reiseführer (Lonely planet Australien) las ich etwas über das idyllische Kangaroo-Valley, und da dies in der Nähe, d.h. hier nur etwa 90km, also ca. eine Stunde Fahrzeit, lag beschlossen wir dort irgendwo zu übernachten.

Nun kam unser neu erstandener Camps6 Australia Wide (Campingführer mit über 3700 Camps in ganz Australien) ein weiteres Mal zur Anwendung. Er führte uns zum Bendeela Reserve. Dieses Camp Spot liegt 7 km W von Kangaroo Valley. Es liegt wunderschön und idyllisch an einem Fluss, wo man nebst Schwimmen auch Kanufahren kann. Wir waren überrascht wie schön der Camp Spot gelegen war und nebst Toiletten hat es auch Wasser und erst noch eine Security, das haben wir bis jetzt noch bei keinem Camp gesehen welcher gratis war. Wir fühlten uns auf alle Fälle extrem wohl dort und begannen unser Zelt aufzubauen. Obwohlt Ferienzeit war, war der, wohl bemerkt extrem grosse Campground, nicht übervoll und es hatte jede Menge Platz um sich ein gemütliches Fleckchen  auszusuchen. Da wir erst um ca. 17h dort angekommen waren assen wir auch schon bald zu Abend. Um etwa 19h kamen noch ein paar weitere Artgenossen dazu. Gemütlich spazierten Wombats und Kangaroos über den Platz und liessen sich durch die Camper nicht stören. Lyn war ganz begeistert (wir natürlich auch) diese Tiere so nah in der freien Natur zu sehen. Da es gegen 22h aber dann sehr kühl wurde gingen wir schlafen. Mitten in der Nacht hörten wir dann bei unserem Auto ein Geräusch, es war ein Wombat der genüsslich am „Grasen“ war und sich auch durch unsere Taschenlampen nicht gestört fühlte.

Pigeon House Mountain Track

Geschrieben von: Patrick Straub.


In der Nacht wurden wir von Regen überrascht. So das Pat und ich morgens um 2h Aufstehen mussten um die Stühle etc. ins Trockene zu bringen. Durch den Regen brauchte das Zusammenpacken von Zelt und Camping am frühen Morgen etwas mehr Zeit, da alles feucht war.

Um 11h sind wir dann losgefahren um unseren ersten Track in Angriff zu nehmen. Der Pigeon House Mountain Track im Morton National Park starteten wir in Nelligen, das wir ja schon vom Vortag her kannten. In Nelligen kann man sich mit Benzin/Diesel und Lebensmittel eindecken. Dieser Track ist 97,5km lang und zum Angewöhnen ideal, da er nicht sehr anspruchsvoll zum Fahren ist. Den Track hätten wir auch en einem Tag bewältigen können, wir wollten uns aber Zeit lassen und planten eine Übernachtung unterwegs ein. Nach ca. 15km kamen wir zur ersten Flussüberquerung am Currowan Creek, welcher wir auch ohne Probleme bewältigen konnten.

Der Track führte uns zuerst entlang eines Flusses und dann hauptsächlich durch Regenwald. Obwohl wir zwar gut mit Kartenmaterial (elektronisch und Papier) ausgerüstet waren, sind wir einmal kurz vom richtigen Weg abgekommen. Doch das hat sich dann aber als gut herausgestellt, da wir nämlich einen herrlichen Badeplatz am Fluss bei der Shallow Crossing fanden in dem Lyn und ich, ein erfrischendes Bad nehmen konnten. Ausser uns waren etliche Eltern mit ihren Kindern samt Hunden da um den schönen und warmen Tag zu geniessen.

Nachdem wir uns wieder angezogen hatten ging es weiter. D.h. wir fuhren wieder ein Stück zurück um dann die richtige Abzweigung zu nehmen. Nach ein paar Kilometern sahen wir einen Goa (ca. 1 ½ m lange Echse) die die Strasse überquerte. Wir hielten an, doch da war er schon über alle Berge. Dafür wurden Pat und ich von recht grossen Ameisen gebissen, da wir in absolut Bush-untauglichen Schuhen aus dem Auto stiegen. Pat hatte seine Crocks an und ich Flip-Flops!!! Diese hatten wir nach dem Abstecher in den Fluss angezogen da unsere Füsse nass waren und wir noch nicht in unsere Schuhe wollten. So vergass ich da bei der Abfahrt meine Sportschuhe, was mich natürlich extrem ärgerte. Stand ich doch wie eine Obertussi im Bush mit einem Ameisenbiss am Fuss – selbst schuld!

Nach etwa 60km erreichten wir um 16h das Bushcamp Long Gully. Mitten im Regenwald, idyllisch und einsam gelegen empfingen uns bei der Ankunft 3 Kängurus die sich gemütlich auf dem Platz sonnten. Viel war nicht los in diesem Camp, das einzige was wir sahen, waren ein Fahrzeug, zwei kleine Zelte und 3 Fahrräder (1grosses und zwei Kinderfahrräder). Wir machten uns daran einen einigermassen flachen Untergrund zu finden, damit das Auto gerade steht und wir im Zelt nicht umherrollen. Als wir dann das Zelt aufgestellt hatten kam ein Vater mit seinen zwei Kindern (Pia 6 Jahre, und Tim 9 Jahre) auf den Platz. Wir machten uns kurz bekannt und erfuhren dass sie von Brisbane sind und er mit seinen Kindern unterwegs ist um die Ferien zu verbringen. Kurz darauf machte Lyn ihre erste Erfahrung mit einem Bushbewohner (Raupe) die ihr Bein als Weg benutzte und sich dann, als Pat sie entfernen wollte, am Bein festbiss, was Lyn verständlicherweise einen gehörigen Schrecken einjagte. Da wir natürlich nicht wussten ob diese Raupe giftig war waren wir froh den Australier (Namen vergessen) fragen zu können. Er gab Entwarnung und sagte dass es von diesen hier jede Menge gäbe, sie aber nicht giftig wären, das Einzige sei, dass es einen Moment ein wenig bluten würde. Nach diesem ersten Schreck verbrachten wir dann einen sehr gemütlichen Abend zusammen und der Australier gab uns einige Tipps für unsere Reise und zeigte uns auf der Karte gute Spots die es sich zu besuchen lohnt. Lyn, Pia und Tim hatten sich nach anfänglicher Scheu gefunden und konnten dann noch einen Moment Ipad schauen. Um 22h gingen alle schlafen.
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Silvester in Sydney

Geschrieben von: Patrick Straub.

Timelapse mit der Canon EOS 5D MKII und dem 24-70 f:2.8 L USM

New Year's eve

Es war 0400 Uhr in der Früh, als der Wecker klingelte. Das war das erste Mal seit der Ankunft in Australien, dass ich einen Wecker brauchte. Normalerweise schlafen wir bis 1000 Uhr morgens, nun gut, wir gehen ja in der Regel auch erst um 0200 Uhr zu Bett. Doch am Samstag, 31. Dezember 2011 war alles anders. Wir wollten unbedingt das Silvesterfeuerwerk in Sydney sehen. Ihr stellt euch jetzt sicher die Frage, warum zum Teufel steht der verrückte Kerl bereits um 0400 Uhr morgen auf? Das kam so:

Seit Wochen machten wir uns einen Kopf, wo in Sydney wir am besten hingehen um das Feuerwerk zu schauen, denn wir hatten mehrere Probleme die es zu lösen galt.

1.    Wie kommen wir nach Sydney und wieder nach Hause?
2.    Wo haben wir Platz, so dass unsere Lyn das Ganze auch sehen und geniessen kann?
3.    Was machen wir, wenn wir Stunden vorher schon dort sein müssen?

Fragen über Fragen. Der mit Abstand beste Spot ist sicherlich der im Botanischen Garten, doch kostet der Eintritt pro Kopf 20 AUD$ und du musst bereits um 0800Uhr anstehen damit du einen halbwegs guten Platz bekommst, ohne dass du zwischen den Bäumen hindurch das Feuerwerk schauen musst. 0800 Uhr anstehen ist ja noch OK, auch mit den 20 AUD$ pro Kopf hätten wir leben können. Doch von Hornsby mit dem Zug nach Sydney fahren und das ganze benötigte Zeugs wie ASKY (Kühlbox), Sitze, Blache u.s.w mitschleppen, war schlicht unmöglich. Erst auf das Feuerwerk gehen war auch nicht möglich, denn die Stadt Sydney lässt nur gerade 20'000 Personen in den Botanischen Garten und diese Anzahl ist gegen Mittag erreicht.
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Bombay Reserve - Batemans Bay

Geschrieben von: Patrick Straub.


Nach einer ruhigen aber kalten Nacht - ich habe extrem gefroren und konnte nicht wirklich gut schlafen, Pat und Lyn liessen sich davon aber nicht stören - sind wir um 9h aufgestanden und haben unser erstes Morgenessen mit Toastbrot - welches in ungetostetem Zustand nicht gerade einen Preis gewinnen würde - und Kaffee genossen. Der Himmel war blau doch es war noch etwas frisch.

Alles wieder eingepackt fuhren wir um 10h los in Richtung Batemans Bay. Auf dem Weg dorthin machten wir nach ca. 50 km in Nelligen eine kurze Pause. Dort war an diesem Morgen auch sehr viel los, alle aus der Umgebung kamen mit ihren Booten um sie zu wässern und mit der ganzen Familie den Tag auf dem Fluss zu verbringen.

Nach etwa 10km erreichten wir den Küstenort Batemans Bay, das sich dank guter Strände und der üppigen Vegetation zu einem der beliebtesten Ferienzentren der südlichen Küste von NSW mausert. Da wir unseren Wassertank noch reinigen, d.h. mehrmals durchspülen mussten, suchten wir uns einen Campground mit Facilities, d.h. mit Wasseranschluss und Strom, den konnten wir gebrauchen um den Kühlschrank in unserem Fahrzeug anzuschliessen und somit die Batterie etwas zu entlasten.

Zur Freude von Lyn hatte es auch einen kleinen Pool, in welchem sie sich sich nach der Autofahrt ein wenig austoben konnte. Der Nachmittag war dann auch schon bald vorbei - das auspumpen des Wassertanks kostete uns ziemlich viel Zeit und Nerven - und Pat bereitete die Rumpsteacks zu, die ich zuvor nach 15 Min. Fussmarsch eingekauft hatte. Dazu gab es Salat und Teigwaren. Dieses Gericht wird uns wohl in den nächsten Monaten noch einige Male den Bauch füllen. Da es auf diesem Campground (war einer der BIG4-Kette, d.h. ausgerüstet auch mit Küche, Duschen, Waschmaschine etc.) war auch der Abwasch schnell erledigt und wir waren um etwa 22h ready to sleep.

Canberra - Bombay Reserve

Geschrieben von: Patrick Straub.

Pat, Ian, Lynne, Nathi, Little Lyn, Grandma
Nachdem wir die letzten 4 Tage die Gastfreundschaft von Ian und Lynne McLean in Canberra, d.h. in Kambah Pool (Vorort) geniessen durften, heisst es heute, Auto laden und los geht’s.

Um die Mittagszeit verabschiedeten wir uns und fuhren noch zu einigen Shop’s um noch die letzten Dinge fürs Auto und fürs Camping sowie Lebensmittel für die nächsten Tage zu kaufen.

Unser Weg führte uns zuerst nach Braidwood, ein Ort mit vielen historischen Gebäuden und einer aufstrebenden Restaurantszene, welches ca. 65km östlich von Canberra entfernt liegt. Dort in der Nähe (ca. 15 Min. Fahrzeit) fanden wir ein kleines aber feines Bushcamp (Bombay Reserve: hat eine Toilette, sonst muss man alles selber dabei haben) für unsere erste Nacht im Zelt. Um 17h dort angekommen hiess es Zelt aufstellen, und das klappte dann auch erstaunlich gut und schnell und wir konnten schon bald darauf unser erstes Abendessen im Bush unter freiem Himmel geniessen. Das Camp war recht schön in der Nähe eines Flusses gelegen. Ausser uns waren noch zwei Paare auf diesem Camp.

Um 20.00h wurde es dann recht schnell dunkel. Da alles noch nicht so recht organisiert war dauerte es eine Weile bis wir unsere sieben Sachen zum Schlafen zusammen hatten und zu Bett, d.h. auf die Matratze, gehen konnten.
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Timetable

  • 23. Juni Cape York Trophy
  • 07. Juli Welcome in Cairns
  • 02. Sept. CREB Track
  • 06. Sept. Proserpine
  • 30. Sept. Sydney

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Panaly (Patrick, Nathalie & Lyn)
Basel, Switzerland

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